Hochlandrinder | Rasseprofil, Ernährung & 8 interessante Fakten

Veröffentlicht: 7. November 2019, zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2026

Die schottischen Hochlandrinder gelten oft als die sanften Riesen Schottlands. Mit ihren langen Hörnern und dem wallenden roten Fell sind diese ikonischen Tiere leicht zu erkennen, aber wie viel wissen Sie wirklich über sie?

Ziel dieses Artikels ist es, die großartigen Geschöpfe genauer zu erkunden, und wir sind sicher, dass Sie sich am Ende genauso Hals über Kopf in sie verlieben werden wie wir!

Wissenswertes über Hochlandrinder: Das Hochlandrind ist die älteste registrierte Rinderrasse der Welt! Ihre Anwesenheit auf den Äußeren Hebriden wurde erstmals im 6. Jahrhundert dokumentiert!

Wie man schottische Hochlandrinder (auch bekannt als flauschige Kühe) erkennt

Die wohl bekannteste Fellfarbe der Hochlandrinder

Sie haben markante Hörner und ein langes, gewelltes, wolliges Fell, das oft als flauschig beschrieben wird. Ihr Fell kann verschiedene Farben haben, darunter Rot, Ingwer, Schwarz, Falben, Gelb, Weiß, Grau, Braun, Silber und Gestromt. Hochlandrinder werden hauptsächlich wegen ihres Fleisches gezüchtet, das aufgrund seines niedrigeren Cholesteringehalts im Vergleich zu anderen Rindfleischsorten immer beliebter wird.

Hochlandrind

Diese Rinderrasse ist robust und wurde speziell für die Bedingungen im schottischen Hochland entwickelt.

Ihr langes Fell besteht aus einem ungewöhnlichen Doppelfell: Außen befindet sich das ölige Deckhaar, das längste aller Rinderrassen, darunter liegt eine flaumige Unterwolle. Die Bullen können bis zu 800 kg und die Kühe bis zu 500 kg wiegen, und ihre Milch hat in der Regel einen sehr hohen Fettgehalt.

Ihr charakteristisches langes Fell hält sie im Winter warm, schützt sie vor Gestrüpp und Unterholz, bewahrt ihre Augen vor Fliegen und trägt zu ihrem atemberaubenden Aussehen bei, das sie so beliebt macht. Im Sommer wird das Fell kürzer und ist in südlichen Klimazonen nicht so lang. Dank des langen Fells müssen sie auch nicht das überschüssige Fett speichern, das bei manchen anderen Rinderrassen vorkommt.

Kuriosum Nr. 2: Niemand weiß so genau, ob diese Kühe tatsächlich sehen können, wohin sie gehen! Aber ob sie nun über ein übermenschliches Sehvermögen oder andere geschärfte Sinne verfügen, sie finden auf jeden Fall, was sie suchen, selbst wenn ihnen die lange Mähne (bekannt als „Dossan“) den Weg versperrt!